Unterschiede zwischen Escorts und Sugar Girls

Im Grunde genommen ist Escort ein Euphemismus für Prostitution. Es gibt also eine klare Abmachung zwischen dem Kunden und einer Escort Dame: Der Freier bezahlt das Freudenmädchen für ihre sexuelle Dienstleistung und ihre Gesellschaft für einen festgelegten Zeitraum. Ein High Class Escort zeichnet sich besonders durch ein hohes Stundenhonorar aus. 

Ein Sugar Babe hingegen geht ein weniger formelles Arrangement mit einem Sugar Daddy ein. Es gibt kein Honorar für einen Akt oder ein bestimmtes Zeitlimit. Aber auch Sugar Babes haben Sex mit ihrem Wohltäter. Beim Sugardating besteht das Entgelt des Sugar Daddys oft in Lebensunterhalt, materielle Dinge oder Gegenleistungen, wie Karriereförderung oder Einführung in bestimmte elitäre Gesellschaften.

Die Grenzen zwischen Escorts und Sugar Girls sind fließend. Ein Escort Girl kann die Freundin auf Zeit eines Kunden sein und neben dem Stundenhonorar ebenfalls mit Geschenken und Karriereleitern ausgestattet werden. Andersherum, kann ein Sugar Girl mit ihrem Sugar Daddy ein monatliches Taschengeld für die Beziehung vereinbaren. Du siehst, es gibt kein entweder oder, sondern lediglich individuelle Vereinbarungen. 

Was passt besser zu mir? Cash oder Sponsoring? 

Die Antwort auf die Frage, welches „Geschäftsmodell“ am ehesten zu dir passt, kannst du dir selbst beantworten. Wie? Wie bei allen Dingen im Leben, solltest du es einfach ausprobieren. Aber überlege kurz, was du dir wünschst: Möchtest du von einem Unternehmer gesponsert und mit Geschenken verwöhnt werden, indem du sexuelle Gefälligkeiten mit ihm austauschst? Oder lebst du ganz nach dem Motto „Nur Bares ist Wahres“? Dann solltest du dich nach einer passenden Escort Agentur umschauen, damit du garantiert für jedes Treffen bezahlt wirst. 

Ein Sugar Girl plaudert...

Eigentlich bin ich ein schlechtes Beispiel für ein Sugar Girl. Meinen Sugar Daddy lernte ich nämlich als Escort Lady kennen. Aber bevor ich der Nebentätigkeit als Escort bei einer renommierten Begleitagentur nachging, suchte ich nach dem Kick auf Sugar-Dating-Plattformen. Für Tinder Dates war ich mir zu schade, denn die Nutzer waren meist nicht auf meiner Wellenlänge. So entschied ich mich, ein Profil bei MSD zu erstellen. Einfach nur um mal zu schauen, welches Kaliber sich dort rum treibt. Und endlich hatte ich das Gefühl, ein Date auf Augenhöhe erleben zu dürfen. Nämlich ein Dinner in einer gehobenen Atmosphäre mit Unterhaltungen über Literatur und niveauvoller Erotik. 

Aber Wochen vergingen und ich hatte immer noch kein Date. Vermutlich war ich einfach zu anspruchsvoll und nicht bereit dafür jemanden eine Chance zu geben. Generell verunsichern mich Dates mit mir unbekannten Personen aus dem Internet. Zwar tauscht man sich Bilder aus, aber wer weiß schon ob die echt sind? Oder wer weiß, ob dieser Mann wirklich ein erfolgreicher Geschäftsmann ist, der ein Sugar Babe sucht? Bestimmt vertreiben sich viele Scharlatane die Zeit im Netz, dachte ich mir. Aber bei einem Sugar Daddy, mit dem ich schon seit einiger Zeit den Kontakt hielt, hatte ich ein gutes Gefühl. So entschied ich mich kurzer Hand für ein Date mit ihm. 

Wir trafen uns zum Lunch. Er war schlank und größer als ich, trug einfache Kleidung und eine Brille. Seine Haare waren etwas zerzaust. Aber sein smartes Lächeln war mir auf den Bildern schon sehr sympathisch aufgefallen und in Echt sah er sogar noch besser aus. Für das zweistündige Date schlug ich vorab ein Honorar von 200€ vor, das er mir am Ende des Treffens übergab. Es war ein simples Date, wie man es eben kennt. Aber der Anlass des Treffens, nämlich die Suche nach einer SD/SB-Beziehung machte es spannender als sonst. 

Jedoch entschied ich mich nach dem Date, ihn nicht wiederzusehen. Ich schätzte seine Ehrlichkeit und die Offenlegung seines Privatlebens. Doch er machte einen verwirrten Eindruck auf mich und schien emotionalen Halt zu suchen. Langfristig gesehen, hätte es mit uns beiden einfach nicht funktioniert. Ich suchte einen Sugar Daddy, der finanziell sowie emotional gefestigt ist. Die Suche stellte ich mir nach dem ersten Sugar Date irgendwie schwierig vor. Wie viele Männer muss ich kennenlernen, bis der Richtige dabei ist? Und so kam mir die Idee, als Escort Geld zu verdienen. Nach wochenlanger Recherche im Internet entschied ich mich dazu, mich bei einer Escort Agentur zu bewerben. Zu meiner Überraschung gefiel mir das Konzept richtig gut und die Rolle als Edel Escort machte mir Spaß. Es war eigentlich wie Sugar Dating. Bloß mit dem Unterschied, dass es jedes Mal ein Blind Date war, wenn ich einen Neukunden kennenlernte. Aber nach wenigen Wochen bildete sich mein eigener Stammkundenkreis. Mit dabei mein heutiger Sugar Daddy. 

Ich lernte meinen Sugar Daddy also zum ersten Mal bei einem Escort Date kennen. Zwischen uns hatte es sofort gefunkt. Ich dachte zuerst, dass ich an die falsche Hotelzimmertür geklopft hatte, weil er so gut aussah und bloß in Hosen die Tür öffnete. Wir unterhielten uns über sämtliche Themen und hatten auf Anhieb viele gemeinsame Interessen. Es vergingen Stunden und wir hatten immer noch keinen Sex. Wir vergaßen alles um uns herum. Wir verlängerten unser Date bis zum nächsten Morgen. Es war eine unvergessliche Nacht, die wir oft wiederholten. Nach unzähligen Treffen wurde es schließlich privat und er bat mich darum, die Nebentätigkeit als Escort zu beenden, um nur mit ihm zusammen zu sein. 

Nachdem ich also sechs Monate lang als Escort gejobbt hatte und die Suche nach einem Sugar Daddy längst aufgab und mehr Geld verdiente als ich zu träumen gewagt hatte, traf ich plötzlich Mr. Right. 

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